KRAUT – ROULADE / Krautwickler

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Na??? Läuft dir bei diesem Anblick auch das Wasser im Mund zusammen?

Ein deftiger Klassiker der Hausmannskost: Die Krautroulade!
In Europa je nach Region wird sie auch Kohlrouladen, Kohlrollen,  Krautwurst oder Krautwickel genannt.

In diesem Rezept zeigen wir dir, wie du Schritt für Schritt das Kraut, den Kohl oder den Mangold vorbereitest, füllst, wickelst und weiter anrichten kannst.

Die Story

Noch während unserem Gasthausbetrieb im Salzkammergut wurde die Krautroulade zu einem sehr beliebten Herbst – und Wintergericht. Mit einem köstlichen Saftl ( hier geht es zu einem genialen pflanzlichen Bratensaftl ) und Bratkartoffeln serviert ein Schmaus für Gaumen, Dufterlebnis fürs Naserl und eine Augenweide fürs Auge. Von Anfang an gab es bei uns auch die vegane Variante je nach Zubereitung mit klassischen und kreativen Füllungen.

G E W Ü R Z A L A R M
Die Füllung MUSS sehr intensiv bzw. großzügig gewürzt sein, da das Kraut viel davon aufnehmen wird!

Genug geschwafelt … wickeln und rollen wir!

Das Rezept

Für ca. 8 Portionen

1großen Braunschweiger Krautkopf (Flachkraut)
200g Kichererbsen
1Tasse  Basmatireis
1/2 Tasse Linsen
1/2 Tasse Buchweizen ganz
Jungzwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 Bd. Petersilie

Gewürze: Kreuzkümmel, Kümmel ganz, Pfeffer, Zimt, Kurkuma, Salz

Ein Schuss Weißwein…

Weißkraut, Kohl, Wiersing oder Mangold eignen sich als Basis am Besten.
Die Schritt für Schrittanleitung in Bildern. 

Die Fusion

Die Füllung für die Kraut-Rouladen

Die Kichererbsen und Linsen über Nacht einweichen.

1. Die eingeweichten Kichererbsen. die Jungzwiebel, den Knoblauch und die Petersilie durch einen Fleischwolf (grobes Loch) lassen.
2. Die Linsen, den Basmatireis und den Buchweizen separat garen.
3. Nun die Kicherbsenmasse, den Reis, die Linsen und den Buchweizen zu einer kompakten Masse verarbeiten.
4. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Zimt und Kurkuma abschmecken.
5. Nun 8 gleichgroße Laibchen formen und diese in etwas Öl knusprig anbraten.

Das Kraut

Die äußeren Blätter vom Krautkopf abtrennen. 

1. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.
2. Den Strunk mit einem scharfen Messer entfernen und in das siedende Wasser geben.
3. Wenn die äußeren Blätter beginnen glasig zu werden und sich ablösen zu beginnen, aus dem Wasser holen und auskühlen lassen. Das restliche Kraut im Wasser lassen und den Sud vom Krautkopf nicht wegleeren, sondern einreduzieren lassen. Er kann statt dem Bratensaftl fürs restliche Kraut verwendest werden.

A L A R M
Die Krautabschnitte und Reste, die du nicht zum Wickeln brauchst klein schneiden und als Beilage verwenden!

4. Nun die Laibchen in die Krautblätter legen und wickeln.

5. Die gewickelten Rouladen von beiden Seiten kurz und scharf anbraten und wieder aus der Pfanne nehmen.

6. Das restliche Kraut klein schneiden und in der selben Pfanne scharf anbraten, mit Salz und dem Kümmel würzen. Mit ein wenig Weißwein ablöschen. 

7. Zum Schluss noch den Kraut- oder Bratensaft dazu, die Krautrouladen hineinlegen und alles bei 60-80°C im Ofen ziehen lassen. Du kannst hierfür auch den Sud vom Krautkopf kochen verwenden.

Am Besten!!!
Wenn du die Krautwickel schon am Vortag vorbereitest, schmecken sie dann ganz besonders. Wenn die Gewürze und das Kraut sich mit dem Saft verbunden haben.

Als Beilage eignen sich Bratkartoffel mit Majoran oder Kümmel hervoragend. Es gibt auch von Natur aus blaue und rote Kartoffel, die sind ein ganz besonderes optisches Highlight auf dem Teller!

Pimpe deine Roulade mit angebratenem Buchweizen (gut gesalzen, gepfeffert und mit Kümmel verfeinert!), Karotten – Chips und frischer Petersilie.

Tipp Zone


F Ü L LUNG E N
Als Füllung eignen sich viele Alternativen : Quinoa, Buchweizen, Linsen, Falafel, Polenta….und natürlich Reis. Am Besten sind Mischungen aus 2-3 unterschiedlichen Arten. Wichtig ist viel Würze!
VORKOCHEN & EINFRIEREN
Die Krautroulade ist ein geniales Gericht zum Vorkochen und kann auch portionsweise eingefroren werden! Krautroulade abkühlen lassen und mit etwas angeschmortem Kraut und dem Saftl in ein luftdichtes Gefäß füllen und einfrieren.
Vor dem Aufwärmen zum Verzehr über Nacht auftauen lassen.

Boah… das ist echt lecker!!!

Viel Spaß beim Nachkochen…

Deine Anita & Attila

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