Macarons Makronen glutenfrei

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Feinst gefüllt mit zart schmelzender Nougat Ganache… Eine kleine Freude für deinen Gaumen!

Bunt gefärbt und lieblich dekoriert sind sie entzückend anzuschauen! 

Jeder kennt Makronen, mit Haselnüssen, Mandeln oder Kokosflocken gebacken. Besonders beliebt während der Weihnachtszeit  oder als Kokos-Kuppel das ganze Jahr und süßes Fingerfood bei Kuchenbuffets. 

Die Geschichte der Makronen reicht bis weit ins Mittelalter zurück. Ab den 2000 er Jahren wurde jedoch ein Unterschied zwischen Makronen und Macarons gemacht.

Macarons sind oft bunt gefärbt, haben DAS „Füßchen“ und der Mandelanteil ist nicht ganz so hoch wie bei Makronen. Außerdem  werden die Mandeln geschält und auch etwas feiner gemahlen.

Makronen werden außerdem gerne  mit Haselnüssen oder Kokosflocken zubereitet. Das Macaron stammt aus Frankreich und wird auch heute noch vorwiegend in Handarbeit produziert. 

Grundsätzlich ist das Rezept glutenfrei.

Wenn du mehr über die Geschichte lesen möchtest, verlinken wir hier zu Wikipedia: Macaron

Makronen/Macarons

Die Story

Schon von Anfang an war die Makrone bzw. der Macaron ein fester Bestandteil in unserer Auftragskonditorei. Ist es doch eine geniale Verwertung von Eiweiß. Wenn zB. bei Mürbteig nur der Dotter verwendet wird.

Der Trend bunte Macarons als süßes und buntes Fingerfood seinen Gästen anzubieten setzte sich auch in Österreich durch. Da der Teig in jeder beliebigen Farben hergestellt werden kann ist es ein kreatives Sweet bei Candy Bar, Hochzeiten, Geburtstage, Firmenfeiern, Sweet Table, Baby Shower Partys, als Deko auf Torten uvm.

Natürlich ist so ein Macaron mit seiner Kruste und dem schmelzendem Kern ein ganz besonderes Geschmackserlebnis.  

A L A R M - Mandelmehl als Basis - A L A R M
Wenn die Mandeln zu grob gemahlen sind, wird der Macaron eher fest und es kann sein, dass sich kein „Füßchen“ bildet! Allerdings haben wir festgestellt, dass sich auch ungeschälte Mandel zum Backen gut eignen. Sofern sie fein gemahlen sind!

Wir legen mit dem Backen los… 

Das Rezept

Je nach Größe der Macarons reicht der Teig für ca. 25- 40 Stück (pro Stück brauchst du 2 Hälften)

110 g Mandeln (geschält oder ungeschält, fein gemahlen)

200 g Staubzucker (gesiebt)

90 g Eiweiß  – wenn du zB. Mürbteig mit Eidotter bäckst, kannst du das Eiweiß für Makronen/Macarons verwenden

1 Prise  Natursalz

30 g Kristallzucker

Lebensmittelfarbe in Pastenform! Keine flüssige Lebensmittelfarbe verwenden, sie verändert die Konsistenz des Teiges

FÜLLUNG: Der Favorit ist und bleibt die Nougat Ganache. Aber auch Buttercreme mit frischen Himbeeren oder mit Likör verfeinert, Schoko – oder Kokos Ganache sind ein Hit!

DEKO: Schokoglasur, Streusel, Zuckerperlen, getrocknete Himbeeren oder getrocknete Blüten,…natürlich kannst du die Makronen – Hälften auch mit Lebensmittelfarbe bemalen! 

! W I C H T I G !
Die Schüssel und die Mixerstaberl / Rührbesen müssen komplett fettfrei sein! Sonst lässt sich das Eiweiß nur sehr schwer aufschlagen!
Schrittweise zum Gaumenglück: 

Die Fusion

Hier finden alle Zutaten zueinander!!!

Die Macarons / Makronen Hälften lassen sich super ein paar Tage vor der Verwendung backen.

Wenn sie gefüllt sind, im Kühlschrank in einer luftdichten Box lagern. Nach 2 Tagen werden sie so richtig zart schmelzend im Kern! 

  1. Das Eiweiß in einer Schüssel mit einer Prise Salz anschlagen. Sobald sich das Eiweiß zu verfärben beginnt, den Kristallzucker einrieseln lassen und weiter zu festem Schnee aufschlagen.
  2. Die geriebenen Mandeln mit dem Staubzucker in einer durch ein Sieb streichen. Es dürfen keine groben Brösel in den Macarons / Makronenteig gelangen!
  3. Den steifen Eischnee mit dem Mandel-Zuckergemisch vorsichtig vermischen unterheben. Es wird eine Magmaartige Konsistenz ergeben. Sprich, der Teig ist zähflüssig. 
  4. Den Teig in einen Spritzsack mit einer Lochtülle füllen. Wir verwenden gerne einen Tüllendurchmesser von 6-7mm. Dann kann der Teig nicht unkontrolliert herausfließen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech Punkte aufspritzen. Je nach Wunsch 2-4cm. Setzte die Tülle etwa 3mm über dem Blech an und drücke sorgfältig den Teig von der Mitte nach außen. Wenn du eine Macarons-Silikon-Matten hast, kannst du diese verwenden. Wir arbeiten ohne dieser Silikonmatte – da sie für ein tolles Ergebnis nicht zwingend notwendig ist.
  5. Ganz wichtig: danach die Macarons ca. 15-30 Minuten stehen lassen. Es bildet sich dabei die wichtige Kruste, die die Feuchtigkeit im Gebäck hält und so verhindert, dass Risse in der Oberfläche entstehen.
  6. Das Backrohr auf 160 °C vorheizen und mit Unterhitze (es geht auch Ober- und Unterhitze) die Macarons ca. 15 – 20 Minuten backen. Jeder Backofen hat seine Eigenheite, d.h. kann die Backdauer bei deinem Ofen ganz leicht abweichen. Hat sich das sogenannte „Füsschen“ gebildet, hast du die perfekten Macarons gebacken. Wenn das nicht der Falls ist, werden sie als Makronen genauso gut schmecken! Außen sollen sie sich fest anfühlen. Jedoch wird bei etwas Druck die Kruste brechen. 
  7. Die Macarons aus dem Backrohr nehmen und abkühlen lassen, dann lassen sie sich super vom Papier lösen. Nun kannst du die trockenen Macarons / Makronen Hälften nach Größe sortieren und in einer Box lagern oder sie gleich füllen und im Kühlschrank 1-2 Tage in einer luftdichten Box durchziehen lassen. Dann werden sie innen weich und schmelzen im Mund.
A L A R M
Die Hälften auf dem Blech auskühlen lassen, sonst zerbrechen sie ganz leicht!

Du kannst die Hälften auch mit Lebensmittelfarbe und Pinsel bemalen.

Tipp Zone


Aus E R F A H R U N G empfehlen wir:
Wenn du Schwanenbussis bäckst, verwende nur eine Hälfte des Mürbteiges und Eiweiß für die Schwanenbussis. Aus der anderen Hälfte Mürbteig kannst du Mürbteigkekserl mit Marmelade füllen und aus der anderen Hälfte Eiweiß kannst du Makaronen backen und mit Nougat Ganache füllen. Dann hast du mit den selben Zutaten 3 Sorten Sweets gefertigt!
Gekühlt aus dem Kühlschrank und mit frischen Blumen und Früchten dekoriert sind sie eine willkommene Abwechslung im Sommer.

Boah… dieser Gaumen-Kuss wird deine 5 Sinne verwöhnen!

Viel Spaß beim Nachkochen…

Deine Anita & Attila

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